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Natürliche Booster Für Mehr Beweglichkeit

Natürliche Booster für mehr Beweglichkeit

Was Ernährung mit Beweglichkeit zu tun hat

So wie alle Gewebe im Körper brauchen auch Gelenke Nährstoffe, um sich regenerieren zu können. Fehlen Vitalstoffe und Spurenelemente, fehlt den Gelenken, was sie zum Schutz und zur Regeneration brauchen. Vitalstoffmangel ist eine der Ursachen für eine Übersäuerung, die wiederum Entzündungsprozesse fördert und Mitursache für Arthrose sein kann. Studien konnten bereits den Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und Arthrose feststellen.

Eine Ernährung mit entzündungshemmender Wirkung umfasst folgende Lebensmittel und Inhaltsstoffe:

  • wenig tierische Lebensmittel, da diese entzündungsfördernde Arachidonsäure enthalten.
  • Nahrungsmittel mit Antioxidantien (nur ein Antioxidans, auch Radikalfänger genannt, kann Zellschäden abwenden; die fünf großen Gruppen der wirksamsten Antioxidantien sind: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe), wie Gemüse, Salate, Kräuter, Früchte, Sprossen, Wildpflanzen (wie bspw. Löwenzahn), Ölsaaten und Nüsse, naturbelassene Öle und Fette,
  • ausreichend basenbildende Lebensmittel, um gegen eine Übersäuerung anzugehen,
  • wenig Gluten (Weizenmehlprodukte meiden), was den Darm entlasten und damit ebenfalls entzündungshemmend wirken kann,
  • wenige schädliche Lebensmittel wie Transfette, Fast Food, industriell Verarbeitetes und Genussgifte wie Zucker und Alkohol.
Checkliste Mobility-Booster:

Es gibt Sie also, ausgewählte Nahrungsmittel und Wirkstoffe, deren Wirksamkeit gegen Gelenkbeeinträchtigungen durch Studien nachgewiesen werden konnte.

Nahrungsmittel-Booster und ihre Wirkstoffe:

Brokkoli: Der grüne Tausendsassa aus der Familie der Kreuzblütengewächse macht auch bei Arthrose eine gute Figur. Er ist reich an Antioxidantien und hat den guten Ruf, durch seinen Inhaltsstoff Sulforaphan verlangsamend auf den Prozess der Arthrosebildung zu wirken. Dies belegen unterschiedliche Studien.

Knoblauch: Die beliebte Kulturpflanze setzt beim Zerkleinern Diallyldisulfid frei, das Enzyme beeinträchtigt, die im Verdacht stehen, den Abbau von Knorpelgewebe zu beschleunigen.

Kurkuma: Was gut gegen Entzündungen wirkt, hilft oft auch gegen den Gelenkverschleiß. Kurkumin kann auch Gelenkschmerzen mindern, wie z. B. eine Studie aus dem Jahr 2009 zeigte.

Aloe vera: Der Saft der Aloe vera kann beim Aufbau von Knorpelgewebe helfen. Das liegt am Acemannan. Diesem Inhaltsstoff wird nachgesagt, bei Arthrosetherapien unterstützend zu wirken und dem Gelenkverschleiß generell vorzubeugen.

Granatapfelsaft: Der Saft aus den roten Früchten des sommergrünen Granatapfelbaums wirkt antioxidativ. Einer Studie zufolge unterbindet er die Zerstörung des Knorpelgewebes und hat zusätzlich einen positiven Einfluss auf die Balance bei hohem Blutdruck.

Ingwer: Die braungelbe Knolle ist entzündungslindernd und kann Schmerzen verringern. Das Gewürz kann unter anderem als Tee, Limonade, für Currymischungen und Gebäck verarbeitet werden.

Paranuss: Laut einer vor sechs Jahren abgeschlossen Untersuchung sollen sich die Symptome der Arthrose erhöhen, wenn der Selenspiegel im Organismus sinkt. Dieser Zusammenhang wurde hauptsächlich an Personen beobachtet, die bereits an Arthrose litten. Regelmäßige Selenversorgung beugt dem Risiko, an Arthrose zu erkranken, aktiv vor. Nehmen Sie maximal (!) 3–4 Paranüsse täglich zu sich, damit ist Ihr Bedarf ausreichend gedeckt. Tipp: Lagern Sie die angebrochene Verpackung im Kühlschrank, verbrauchen Sie den Inhalt innerhalb weniger Tage und achten Sie zum Schutz vor Schimmel auf Farbe, Geruch und Geschmack.

Vitalstoff-Booster und ihre Wirkung:

Magnesium: Je besser die Versorgung mit Magnesium ist, desto weniger Chancen hat die Arthrose. Schäden am Knorpel werden verringert und Kalkablagerungen minimiert. Auch wenn Medikamente weniger Wirksamkeit zeigen, kann das auf einen Mangel des Minerals hindeuten. Bei zusätzlicher Einnahme magnesiumhaltiger Präparate lassen Sie sich am besten in einer Apotheke beraten. Dort erhalten Sie Auskunft zur Bioverfügbarkeit und Dosierung. Oder wenden Sie sich an einen Gesundheitscoach.

Silizium: Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat sind wichtige Bestandteile der extrazellulären Matrix unserer Knorpelzellen. Ein Verlust beider Elemente ist eine der häufigsten Ursache der Arthrose. Für ihren Aufbau wird das Spurenelement Silizium benötigt. Eine ausreichende Zufuhr kann mit Hirse, Hafer, Brennnessel oder Braunhirse sichergestellt werden – diese Lebensmittel sind für ihren hohen Siliziumgehalt bekannt.

Vitamin E: Das fettlösliche Antioxidans ist ein fleißiger Fänger freier Radikale. Es schützt den Knorpel somit gleichzeitig vor Entzündungen und damit vor Arthrose. Als eine reiche Quelle für Vitamin E gelten Sanddornfruchtfleisch-Öl, Mandeln, Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl.

Omega-3-Fettsäuren: Die gesunden Wirkungen dieser Vitalstoffe stellt heute niemand mehr infrage. Da sie auch entzündungshemmend wirken, kann eine erhöhte Aufnahme vom Omega-3-Fettsäuren Arthrose entgegenwirken. Versuchen Sie, Leinsamen, Chiasamen, Leinöl, Hanföl oder Hanfsaat in den täglichen Ernährungsplan aufzunehmen, um dauerhaft vom positiven Effekt zu profitieren. Gelingt das nur teilweise, können Sie auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

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